Hirndurchblutungsstörungen sind Folge akuter oder chronischer Mangeldurchblutungen in einer oder mehreren hirnversorgenden Arterien. Diesen Durchblutungsstörungen
kann entweder eine Atherosklerose mit chronisch zunehmender Gefäßverengung zu Grunde liegen, oder eine plötzliche Verlegung eines hirnversorgenden Blutgefässes durch ein Blutgerinnsel bzw. eine Embolie.Je nach
betroffenem Hirngefäß bzw. mangeldurchblutetem Hirnareal können Hirndurchblutungsstörungen zu unterschiedlichen Symptomen führen.
Bei Durchblutungsstörungen des Grosshirnes können meist halbseitige Lähmungen und/oder
Sensibilitätsstörungen entstehen. Durchblutungsstörungen von Kleinhirn oder Hirnstamm können unter anderem Gleichgewichtsstörungen und Schwindel auslösen.
Diffuse Hirndurchblutungsstörungen bei fortgeschrittenen
generalisierten Gefäss-Sklerosen bedingen in vielen Fällen allmählich zunehmende intellektuelle Beeinträchtigungen und Wesensveränderungen.
Im Falle von Hirndurchblutungsstörungen stehen in unserer Klinik die auf der
betreffenden Seite der vorliegenden Darstellung aufgeführten Ultraschallverfahren zur Verfügung (hochauflösende B-Bild-Sonographie der großen hirnversorgenden Halsgefäße, Farbduplex- und CW-Dopplersonographien,
transkranielle Farbdopplersonographien).
Die rehabilitierende Behandlung von Patienten mit Hirndurchblutungsstörungen ist ganzheitlich ausgerichtet. Sie umfasst intensive Krankengymnastik und Bewegungstherapie im
Falle von Lähmungen, Gleichgewichts- und Koordinationstraining, roborierende physikalische Therapien, aktivierende Pflege und bedarfsweise psychologische Mitbehandlung einschliesslich Hirnleistungstraining.
Da in der
Mehrzahl der Fälle Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter von Hirndurchblutungsstörungen betroffen sind, soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass seitens des Chefarztes der Meduna-Klinik neben einem angiologischen
Schwerpunkt auch eine Fakultative Weiterbildung in klinischer Geriatrie vorliegt.
Weitere Informationen zu Hirngefässen und Hirndurchblutungsstörungen finden sich unter